Semesterarbeit: "Ausländische Arbeitnehmer und ihre Familien in der BRD"
Übergordnetes Thema der vorliegenden Semesterarbeit aus dem Mai 1992 war "Gesellschaft in Deutschland". Betreut wurde ich durch Fritz Ackermann.Wolfenbütteler Straße 57, Braunschweig
Verfasser: Ingo Bittner | Betreuungslehrer: Fritz Ackermann | Abgabetermin: 13. Mai 1992
1. Einleitung
In der Bundesrepublik Deutschland leben ca. 5,3 Millionen Bürger ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Viele dieser Ausländer sind Menschen, die während der Anwerbung nach Deutschland kamen, um hier zu arbeiten.
Ziel dieser Semesterarbeit ist es, die Situation dieser Bevölkerungsgruppe aufzuarbeiten – insbesondere wie es zur Anwerbung kam und wie die Ausländerpolitik der Bundesregierung auf das sogenannte "Ausländerproblem" reagierte.
2. Die Anwerbung von ausländischen Arbeitnehmern
Mitte der 1950er Jahre lag die Arbeitslosenquote bei 5,1 % (1959: 2,5 % – Vollbeschäftigung). Der Arbeitskräftemangel veranlaßte die Bundesregierung 1955, ein Anwerbeabkommen mit Italien zu schließen. Bis 1965 folgten Abkommen mit:
- 1960: Griechenland, Spanien
- 1961: Türkei
- 1963: Marokko
- 1965: Tunesien
Die Anwerbung führte zu einem Anstieg der ausländischen Bevölkerung auf 1,3 Millionen Nichterwerbstätige bis 1973 – was die Bundesregierung zum Anwerbestopp veranlaßte.
Literaturverzeichnis
Gugel, Günther. Ausländer-Aussiedler-Übersiedler (1992).
DER SPIEGEL 12/1992: "Letzte Heimat Deutschland".
Braunschweig, den 11. Mai 1992
Ingo Bittner